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Vakuum-/Druck-Inspektionssysteme VPMS

VPMS von ibea wurde ursprünglich für die Dichtigkeitsprüfung von Deckeln und Dosen entwickelt, läßt sich aber bei einer Vielzahl verschließbarer Produkte anwenden (z.B. Kühler, Motorblöcke, Bremszylinder, Bremsschläuche, befüllte oder unbefüllte Behälter). Die grundlegende Funktion ist das Anlegen von Über- oder Unterdruck an ein Produkt. Zur Bestimmung einer Leckage arbeitet ibea mit zwei verschiedenen Messverfahren:

1. Messung von Druckunterschieden
Nach dem Anlegen von Vakuum oder Druck erfolgt eine erste Messung mittels Drucksensor, danach eine festzulegende Wartezeit innerhalb des Produktionszyklus und eine anschließende zweite Messung. Aus der Differenz dieser beiden Messungen lassen sich Undichtigkeiten ermitteln und das Produkt kann ausgeworfen werden.

Überwiegend wird die Vakuum-Technik angewendet. Dies hat den Vorteil, dass das Prüfobjekt sich selbst durch Unterdruck gegen ein darauf abgestimmtes Dichtungswerkzeug presst und nicht weiter geführt werden muss. Die mechanische Belastung während des Prüfvorgangs wird so stark reduziert — das garantiert eine lange Lebensdauer und Wartungsfreiheit aller Bauteile.

2. Thermografische Messung als „optischer Leaktester“
Bei diesem als Wärmefluss-Thermografie bekannten Verfahren erwärmt man das Produkt kurzzeitig an einem definierten Punkt, um einen Wärmefluss in die nähere Umgebung zu erzeugen. Bei Übergangsfehlern kommt es zu Wärmebrücken, die mittels Thermokamera aufgenommen und erkannt werden.

3. Licht-Leak-Tester als optischer Leaktester"
Bei diesem Verfahren wird das Produkt zunächst vakuumisiert. Anschließend wird es mit extrem hellem Licht beaufschlagt. Nun wird vom Inneren eine Aufnahme angefertigt und in Bezug auf die Helligkeit ausgewertet. So können auch feinste Löcher aufgespürt werden, ohne auf den zeitintensiven Prozess der Druckabfallmessung zurückgreifen zu müssen.

Standardsysteme in der Druck- und Vakuumprüfung
Die Auslegung des Systems als Taktläufer (VPMS-1) oder Rundläufer (VPMS-2), das Messprinzip und die Anzahl der Prüfstationen pro System hängen von der Taktgeschwindigkeit der Produktionslinie ab. ibea Systeme können für Taktraten bis zu 1.600 Teilen pro Minute eingerichtet werden, der häufigste Anwendungsbereich liegt zwischen 30 und 400 Teilen pro Minute.

Der Leaktester besteht aus der baulichen Kombination von Vakuum-/Druck-Generator, Dichtungswerkzeug und Produktführung. ibeas Konzept ist modular, d.h., es können neben bestehenden Standards auch Varianten für andere Anwendungen aufgebaut werden. Leaktester enthalten Anschlussmöglichkeiten für Drehgeber (Geschwindigkeitsmessung von Produktförderbändern), Triggerlichtschranken oder Triggersensoren und 1-3 Auswerferstationen.

Im Control Panel sind die Rechner- und Schaltausgabeeinheiten untergebracht. Die Bedienung ist denkbar einfach, alle Parameter können direkt am Panel eingestellt werden. Im Betrieb zeigt es die aktuell gemessenen Werte jeder Station und detaillierte Statistiken.

Der Light Pinhole Tester (LPT 7000) besteht aus einer lichtempfindlichen Kamera (mit Restlichtverstärkung), die den Lichteinfall in einen Hohlkörper misst. Das Licht kommt dabei von einer oder mehreren gezielt um diesen Hohlkörper angebrachten Lichtquellen. Diese Lichtquellen können über Bündelungslinsen (Fresnel-Linsen) noch in ihrer Wirkung intensiviert werden.

 

Weiterführende Informationen zur Dichtigkeitsprüfung